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AZAV Allgemein



Grundlagen der AZAV
(Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung)

Seit dem 01.04.2012 ist die Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung – AZAV in Kraft. Diese regelt die Rahmenbedingungen zur Zulassung von Trägern und Maßnahmen der Arbeitsförderung nach dem Dritten Sozialgesetzbuch (SGB III). Die Zulassung erfolgt gemäß §177 SGB III durch eine sogenannte Fachkundige Stelle. ZDH-ZERT ist als Fachkundige Stelle akkreditiert und seit dem Jahr 2005 in diesem Bereich tätig.

Die Anforderungen an den Träger sind im §178 SGB III in Verbindung mit § 2 AZAV festgelegt. Bezüglich der Zulassung von Maßnahmen sind die §§ 179 und 180 SGB III in Verbindung mit den §§ 3 und 4 der AZAV zu beachten.

Das Zulassungsverfahren ist in § 181 SGB III in Verbindung § 5 AZAV geregelt. Demnach ist eine Trägerzulassung nach dem Recht der Arbeitsförderung in den Fachbereichen

 

  • Aktivierung und beruflichen Eingliederung nach § 45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1-5 des SGB III,
  • Erfolgsbezogen vergütete Arbeitsvermittlung in versicherungspflichtige Beschäftigung nach § 45 Abs. 4 Satz 3 Nr. 2 des SGB III,
  • Berufswahl und Berufsausbildung nach dem 3. Abschnitt des 3. Kapitels SGB III,
  • Berufliche Weiterbildung nach dem 4. Abschnitt des 3. Kapitels SGB III,
  • Transferleistungen nach den §§ 110 und 111 des SGB III,
  • Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben nach 7. Abschnitt des 3. Kapitels
    SGB III

    und eine Maßnahmenzulassung für

  • Maßnahmen der Aktivierung und beruflichen Eingliederung gemäß § 45 SGB III sowie
  • Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung gemäß §§ 81 und 82 SGB III

    erforderlich.

Systematik des Zulassungsverfahrens für Träger und Maßnahmen: